Sex 2.0 – SexpertInnen in der Volksschule?

Wäre es nicht die „nackte“ Wahrheit, würden wir glauben, dass es sich bei der folgenden Geschichte um einen schlechten Scherz handelt.

Aber die Österreichische Gewerkschaftsjugend hat tatsächlich einem Antrag zugestimmt, der unseren Kindern bereits in der Volksschule alle (!) sexuellen Orientierungen aufzeigen soll.

Was will die ÖGJ konkret?

Sie wollen die Geschlechtsorientierung und jegliche (!) sexuelle Orientierung im Lehrplan der Volksschule verankern. SexpertInnen sollen mit unseren Kindern die 60 (!) Geschlechter  durchgehen, die derzeit angeblich zur Auswahl stehen.

Außerdem soll die öffentliche Hand generell für Verhütungsmittel aufkommen. Der „Lovetour-Bus“ soll ins Leben gerufen werden und den Kids sogenannte „Lecktücher“ näherbringen.

Man fühlt sich hier unweigerlich ein wenig an die 60er Jahre erinnert mit der „sexuellen Revolution“, nur etwas lächerlicher.

Wie sieht die aktuelle Situation an unseren Volksschulen aus?

Derzeit hat die Schule den Auftrag, die Familie bei der Sexualerziehung zu unterstützen. Das Thema wird bereits in der 3. und genauer in der 4. Klasse Volksschule aufgegriffen und ist im Lehrplan verankert.

Im Rahmen des Sachunterrichts werden dabei folgende Inhalte besprochen: körperliche Veränderung im Zuge der Pubertät; Geschlechtsorgane; Sex, als biologischer Vorgang; Schwangerschaft und Familie; Verantwortung und Schutz vor Krankheiten.

Warum kann sehr frühe Sexualerziehung bei Kindern zu Problemen führen?

Der Trend zur Frühsexualerziehung in der Schule kann Kinder verwirren, überfordern oder ein unangenehmes Schamgefühl bewirken.

Die Ideologisierung von sämtlichen sexuellen Variationen (z.B. Bi- und Transsexualität) geht thematisch bereits sehr in die Tiefe und es kann nicht Erziehungs- oder Aufklärungsauftrag der Schule sein, über sexuelle Vorlieben zu sprechen oder zu beraten.

Die Unsicherheit der Lehrpersonen zum Thema Sexualerziehung ist groß. Viele Kinder bekommen über das Internet bereits sehr früh Zugang zu Pornografie. Im Unterricht entstehen heikle Situationen und Lehrer sind im Umgang mit Schülerkommentaren mehr als gefordert.

Eltern fühlen sich oft übergangen oder bevormundet und sind mit den Ausführungen im Unterricht nicht einverstanden. Immer wieder kommt es vor, dass Eltern darum ansuchen, ihre Kinder vom Sexualunterricht freizustellen.

Wie sehen das unsere (befragten) Volksschullehrerinnen?

Der bisherige Umgang mit Sexualerziehung in der Volksschule reicht völlig aus, um die Schüler kindgerecht mit der Thematik in Kontakt zu bringen und über natürliche biologische Vorgänge, körperliche Veränderungen und wichtigen Schutz zu informieren.

Es gibt keine Richtlinien dafür, zu welchem Zeitpunkt ein Kind bereit ist, sich mit Sexualerziehung auseinanderzusetzen, ohne dabei unangenehm berührt zu sein. Dieser Zeitpunkt muss individuell von den Menschen festgelegt werden können und zwar von jenen Personen, welche die stärkste Beziehung zum Kind haben – den Eltern.

Sexuelle Aufklärung ist ein sehr sensibles Thema.

Was sagen wir dazu?

Wir glauben, dass es schwachsinnig ist mit unseren Volksschulkindern zu erörtern, ob es sich bei einer Person nun um ein Intergender, ein Pangeschlecht oder doch das vierte Geschlecht handelt (wir wissen auch nicht was das alles sein soll).

Unsere Kinder sind viel zu wichtig, als das wir sie bereits im Volksschulalter einer Gender-Ideologie aussetzen dürfen.

Der Sexualkunde-Unterricht ist bereits sehr weitreichend für 8 bis 9-jährige Kinder, es wäre besser diesen zu optimieren und die Bedenken der Eltern ernst zu nehmen.

Wir finden es außerdem anmaßend seitens der sozialistisch geprägten jungen Damen und Herren hier in ein derart sensibles Thema eingreifen zu wollen. Noch dazu nachdem der Großteil keine Kinder hat.

Hier geht es um sehr intime Themen in einem sehr frühen Alter, den Kindern und ihren Eltern muss hier ausreichend Raum geboten werden nicht jeden Irrweg mitzugehen.

Für uns steht das Kindeswohl an erster Stelle und nicht die Anpassung der Realität an unsere Fantasien.

Ausgezeichnet mit dieser ideologischen Meisterleistung haben sich übrigens unsere roten Freunde aus der GPA-djp.

Nichtsdestotrotz wünschen wir unseren Kollegen und Kolleginnen viel Spaß bei ihrer Österreich-Rundfahrt mit dem Lovetour-Bus –  aber haltet euch bitte von unseren Kindern fern! 😉

 

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