Sehr prekäre Situation am Wohnungsmarkt für junge Menschen!

Leider wird der erste Schritt in ein selbständiges Leben für junge Menschen immer schwieriger.

Wie eine Untersuchung des WIFO anhand von Mikrozensus-Daten zeigt, erhöhten sich die Bestandmieten für Hauptmietwohnungen privater Eigentümer seit 2005 stärker als jene für Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen. Die Mietpreissteigerungen lagen auch deutlich über dem Anstieg des allgemeinen Preisniveaus und der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte.

Lagen die durchschnittlichen Wohnungskosten in Österreich pro Quadratmeter 2005 noch bei 5,30 Euro haben sie im Jahr 2016 schon 7,40 € betragen. Dies ergibt im Durchschnitt eine Erhöhung von 2,10 Euro pro Quadratmeter. Bedeutet wenn man eine 2 Zimmer Wohnung mit 60 m2 hat, einen Anstieg von 126 Euro monatlich. Die Quadratmeterpreise variieren natürlich zusätzlich noch abhängig von Lage, Anbindung an den öffentlichen Verkehr und vielen weiteren Faktoren.
In Wien zum Beispiel liegen die Mietpreise pro Quadratmeter zwischen 10 und 20 Euro.

Dies stellt natürlich gerade für junge Menschen als auch für Jungfamilien eine große finanzielle Belastung dar. In manchen Fällen ist es leider auch nicht möglich, denn zu den Mietkosten kommen natürlich noch weitere Ausgaben für das tägliche Leben. Ein Faktor ist natürlich in vielen Fällen, die längere Schulausbildung. Während man vor einigen Jahren schneller in das Berufsleben eingestiegen ist, verschiebt sich dies immer weiter nach hinten. Somit wird es durch einen späteren Einstieg in das Berufsleben auch schwieriger bis unmöglich, sich mit Eigenmitteln ein eigenes Zuhause zu schaffen.

Deswegen muss die Politik, dieser Entwicklung rasch entgegensteuern, um auch jungen Menschen wieder den Einstieg in ein selbstständiges Leben zu erleichtern. Bei solch hohen Mietpreisen ist die Gefahr einer eventuellen Überschuldung durch Kredite, Mietrückstände etc. leider sehr hoch und oft nicht mehr leistbar. Nicht jeder junge Mensch hat im Hintergrund ein gut situiertes Elternhaus welches im Notfall unterstützend eingreifen kann. Deswegen fordern wir als FCG-Jugend eine Trendkehr hin zu einem Wohnen, welches wieder für jede Altersgruppe leistbar ist so Thomas Rack, Bundesvorsitzender der FCG-Jugend

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