Josef Riegler und Jugendvertreter fordern Schulterschluss für eine ökosoziale Wende

Heute fand in Wien der Ökosoziale Zukunftsdialog mit Josef Riegler statt. Dabei kam es zu einem umfangreichen Austausch von Jugendvertretern aus verschiedenen Jugendorganisationen über die bestmögliche Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft. Darunter waren neben der Jungen Christgewerkschaft, zahlreiche andere Jugendorganisationen und Studenten- sowie Schülervertreter. Diese waren sich einig, dass es einen überparteilichen Schulterschluss und mehr Engagement für eine ökosoziale Wende braucht.

Neben dem ehemaligen Vizekanzler und Begründer der Ökosozialen Marktwirtschaft Josef Riegler, zeigten das Ökosoziale Forum und das Institut für Umwelt Frieden und Entwicklung (IUFE) mögliche Ansätze auf und lieferten im Verlaufe des Zusammentreffens auch zahlreiche inhaltliche Inputs. „Um die ökosoziale Wende zu verwirklichen braucht unsere Welt nachhaltige mutige Handlungen zur Verwirklichung von großen Visionen. Entscheidungen für die Zukunft müssen langfristig partei- und staatsübergreifend getroffen werden, unter einer möglichst großen Einbindung aller gesellschaftlichen Akteure“, so Riegler. Einige Jugendorganisationen haben derzeit zukunftsweisende Aktionen mit dem Schwerpunktthema Nachhaltigkeit laufen.

Die FCG-Jugend verwies dabei auf die gegenwärtige Kampagne „Umwelt 4.0“, die an die Kampagne „Arbeit 4.0“ anknüpft. „Der ökologische Faktor, wird neben dem digitalen Umbruch, unsere Arbeitswelt nachhaltig verändern. Wir müssen daher bestmögliche Voraussetzungen für die kommenden Jobs der Zukunft schaffen und unsere Wirtschaft in Einklang mit der Umwelt und Sozialem weiterentwickeln“, erklärt FCG-Jugend-Bundesvorsitzender Thomas Rack. Auch künftig will die Junge Christgewerkschaft Synergien mit anderen Organisationen beim Thema Nachhaltigkeit verstärkt nutzen. „Eine ganz besondere Rolle spielt auch die Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, weshalb wir auch Mitglied bei SDG Watch Austria sind“, betont Denis Strieder, der Generalsekretär der FCG-Jugend. In diesem Sinne unterstützt die FCG-Jugend das Klimavolksbegehren.

„Der Klimawandel ist in verschiedensten Bereichen vermehrt spürbar. Nur gemeinsam, durch eine intensivere Zusammenarbeit und mit mehr Mut können wir die bevorstehenden Herausforderungen meistern. Daher braucht es einen möglichst breiten Schulterschluss und ein verstärktes Engagement von der kommunalen bis zur internationalen Ebene“, hält Zukunftsdialog-Initiator Sascha Krikler fest, der auch Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Christgewerkschaft ist. Der Koordinator des Burgenländischen Kommunalrates hat mit der FCG-Jugend zudem im Vorjahr die Plattform „Ökosozial & Regional“ ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Experten und Gemeindevertreter zum Thema Nachhaltigkeit zu forcieren mit dem Ziel innovative Ideen sowie den lebendigen Austausch auf kommunaler Ebene zu fördern.

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